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Auf diesem Unterangebot der Bredenwebsite findet sich knapp zusammengefasst das gesamte Berufsberatungsprogramm der Schule.
Bei Fragen steht Frau Lüttig zur Verfügung. Sie kann auch per E-Mail erreicht werden: berufsberatung@gymnasium-brede.de
Jedes Jahr am vierten Donnerstag im April findet ein sogenannter »girls-day« statt. Ihr habt die Möglichkeit Berufe zu erleben, die bisher noch nicht häufig von Mädchen gewählt werden. Selbstverständlich dürfen auch Jungen an dieser Aktion teilnehmen, wenn sie sich über Berufe informieren möchten, die traditionell eher den Mädchen zugeordnet werden. Informationen findet Ihr dazu unter der Website www.girls-day.de. Dort findet Ihr auch weitere Informationen zum girls-day wie die Aktionslandkarte und Erlebnisse von girls-day Teilnehmerinnen und auch die Formulare zum Antrag auf Freistellung vom Unterricht. Diese Formulare könnt Ihr Euch aber auch direkt im Beratungszimmer abholen. Die ausgefüllten Formulare gebt Ihr dann im Beratungszimmer (Sprechzeiten s. Aushang in der Klasse) wieder ab.↑
Zum Schuljahr 2008/09 wurde der Berufswahlpass an der Schule eingeführt.
Die Politiklehrer der Klassen 8 haben die Bearbeitung des Berufswahlpasses fest in das Curriculum der Jahrgänge 8 und 9 (G 8) aufgenommen, zumal dort auch entsprechende Themen Grundlage des Politikunterrichts sind. Die Berufswahlpässe werden während der Bearbeitungszeit im Beratungszimmer aufbewahrt, um Fremdzugang zu den doch sehr persönlichen Daten zu verhindern. Nach Beendigung der Reihe werden die Ordner zu Hause aufbewahrt, um dann wieder in der Jahrgangstufe 9 neu in die Schule gebracht zu werden.
Zielsetzung des Einsatzes des Berufswahlordners ist es, dass die Schüler und Schülerinnen schon frühzeitig mit den Fragen der Berufswahl konfrontiert werden, eine Vielzahl an Informationen und Ansprechpartner im Ordner finden und verschiedene Tests zur Berufswahlorientierung durchführen (z.B. IT-Fitnesstest, Planet Beruf etc.), deren Ergebnisse im Berufswahlordner dokumentiert werden. Der Berufswahlordner hilft bei der Strukturierung der Berufswahlorientierung und der Organisation der eigenen Dokumente und Unterlagen. Es sollen z.B. auch die Zeugnisse (in kopierter Form) und Bestätigungen der Praktika, Girlsday etc. hier hinterlegt werden. Die Bearbeitung des Berufswahlordners erstreckt sich über mehrere Wochen.↑
Das Sozialpraktikum ist für die Schüler und Schülerinnen der G8 zum Schuljahr 2008/09 eingeführt worden. Dabei wurden die Eltern an einem Informationsabend über die Inhalte und Zielsetzung des Praktikums informiert und ihre Mithilfe bei der Praktikumssuche und -begleitung erbeten. Der zeitliche Umfang beläuft sich auf ca. 12 Stunden, die entweder wöchentlich mit zwei Stunden oder auch in den Ferien im Block absolviert werden können. Beteiligte Jahrgänge sind die Klassen 8 und 9. Die Schüler und Schülerinnen dürfen - je nach persönlicher Situation und Art des Praktikumsplatzes - wählen, in welcher Jahrgangsstufe sie das Praktikum absolvieren wollen. Organisiert wird dieses Praktikum über den Stubo, bei dem auch alle Informationszettel sowie die Bestätigungen vor und nach dem Praktikum abgegeben werden. Da die Schüler und Schülerinnen durch die G8 zeitlich schon stark eingespannt sind, wird von den ihnen nicht erwartet einen Praktikumsbericht zu verfassen. Dies entspricht auch nicht der eigentlichen Zielsetzung des Praktikums, in dem die lebenspraktischen Erfahrungen im Vordergrund stehen.
Die Zielsetzungen des Sozialpraktikums lassen sich folgendermaßen charakterisieren: Die Schüler und Schülerinnen sollen durch die soziale Arbeit die sozialen und gesellschaftlichen Realitäten auf verschiedenen Wegen kennen lernen, um so aktuelle soziale und sozialpolitische Entwicklungen und Themen verstehen und einordnen zu können. Das Sozialpraktikum soll dabei das soziale Bewusstsein und die Sensibilisierung für soziale Themen und Probleme stärken. Gleichzeitig wird dadurch die Entwicklung einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert.
Als mögliche Tätigkeitsgebiete bieten sich an: Kloster, Altenheim, Behinderteneinrichtungen, Krankenhaus, Einkaufshilfe für alte Menschen etc.
Um den Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden, die sich in keiner Form eine solche Arbeit mit kranken, alten oder behinderten Menschen vorstellen können, sind nach Absprache mit der Schule auch soziale Arbeiten beispielsweise in der Forstwirtschaft oder auch in Tierheimen o.ä. möglich.↑
Das Roboterprojekt wird jährlich in der Fahrtenwoche mit der Jahrgangstufe 7 durchgeführt. Es erstreckt sich über mehrere Tage und wird durch unterschiedliche Lehrkräfte begleitet.
Technischer Bereich
Die Schüler und Schülerinnen arbeiten mit Informatiklehrern in den Computerräumen am Roboter und erwerben dabei Grundkenntnisse in einer Programmierumgebung.
Politischer/ wirtschaftlicher Bereich
Die Schüler und Schülerinnen haben in dieser Woche bei einem Politiklehrer mehrere Stunden, in denen der Wandel der Arbeitswelt besprochen wird. Es werden dabei kritische Betrachtungen von positiven und negativen Auswirkungen moderner Technologien auf die Berufs- und Arbeitswelt vorgenommen. Dabei wird jeweils von einer aktuellen Situation ausgegangen (z.B. Rationalisierungsmaßnahmen, Cebit, Karikaturen zu der wirtschaftlichen Stärke Chinas oder Indiens im technischen Bereich etc.). Die Schüler und Schülerinnen lernen, wie sich die Gesellschaft zu einer Dienstleistungsgesellschaft hin entwickelt hat und welche Veränderungen sich daraus für die Berufs- und Arbeitswelt ergeben haben und kontinuierlich ergeben. Diese Veränderungen werden sowohl auf makroökonomischer Ebene sowie auf mikroökonomischer Ebenen thematisiert. Zentrale Begriffe sind dabei u.a. Produktivität und Rationalisierung.
Im Zusammenhang mit dem Roboterprojekt werden auch zukünfige Berufsbilder entwickelt und die Frage nach geschlechtsspezifischen beruflichen Schwerpunkten diskutiert.
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Das Gymnasium Brede besucht mit allen Schülern und Schülerinnen der Jahrgsangstufe 8 den jährlich stattfindenden Hochstift Berufemarkt, der abwechselnd in Paderborn und Brakel ausgerichtet wird.
Alle aktuellen Infos zum Hochstift Berufemarkt mit einer Liste der präsentierten Berufe, Lageplänen, Öffnungszeiten und Anfahrtsbeschreibungen finden sich auf www.berufemarkt.de. ↑
Über die Berufemesse in 2009
Teil der Messe waren multimediale Stände mit Angeboten aus offensichtlich mehr als aktuellen Errungenschaften modernerer Technik, Vorträge über verschiedenste Themen und Berufe sowie diverse Informationsstände gleichermaßen.
Informiert wurde unter anderem über berufliche Möglichkeiten durch Ausbildung, Studium und Fortbildung, über Aufgaben, Tätigkeiten und Karrierechancen in verschiedensten Berufsfeldern; von militärischen bis zu technischen oder sozialen Einrichtungen, die Messe bot in der Tat eine sehr ausgewogene Bandbreite an beruflichen Einblicken. Als Beispiele von in der Messe vertretenen Institutionen seien an dieser Stelle die Bundeswehr, die AOK Westfalen-Lippe, die Bundesagentur für Arbeit und die Firma Benteler genannt; aber auch Hochschulen und Universitäten waren ausreichend vertreten.
Die Vorträge erstreckten sich thematisch von der Präsentation technischer Erfindungen über das System von Wirtschaft und Börse bis zu sportlicheren Belangen wie zum Beispiel einem Vortrag über die chinesische Bewegungskunst Tai Chi oder über den Fechtsport.
Offensichtlich ist also die große Vielfalt der Themengebiete, die die Messe „Zukunft und Beruf“ erfolgreich abdecken konnte. Da die Museumsetagen dem geneigten Besucher ebenfalls offen standen und im obersten Stockwerk des Forums darüber hinaus allerhand Kuriositäten aus Technik und Ingenieurswesen zur interaktiven Begutachtung präsentiert wurden, kann man also ohne Bedenken die Berufsmesse als nicht allzu konventionell bezeichnen. Ovale Riesenleinwände, Bluescreens und Neonräume mit schier unergründlichem Nutzen standen über 100 Jahre alten Schreibmaschinen in merkwürdiger Synthese gegenüber, aber genau dieses Spannungsverhältnis machte gerade die Technikausstellung so interessant.↑
Alle Schüler und Schülerinnen nehmen in den Jahrgangstufen 8 und 12 an den »Tagen der (religiösen) Orientierung« teil. Das Zusammensein mit den anderen Schülern und Schülerinnen ermöglicht Prozesse, für die im Schulalltag oft zu wenig Raum bleibt. Untereinander, aber auch mit Gesprächspartnern, die sich darauf eingestellt haben und dafür ausgebildet sind, können sie den Themen und Fragen, die sie z.T. auch selbst formulieren, nachgehen. Die Schüler und Schülerinnen werden dabei in ihrer gesamten Persönlichkeit über verschiedene Formen der Kommunikation und des Zusammenseins angesprochen. Die Schüler und Schülerinnen werden mit Formen der Meditation und anderen Möglichkeiten vertraut gemacht, um das eigene Ich und die Umwelt bewusst wahrzunehmen. In einer Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit sollen die jungen Menschen Geborgenheit erfahren und versuchen Selbständigkeit zu gewinnen und zu verwirklichen. In diesem Sinne sind diese Tage der (religiösen) Orientierung ein wichtiges Angebot und Element der Zukunfts- und Lebensplanung für die Schüler und Schülerinnen..↑
Im März 2008 wurde erstmals von der Brede eine Studien- und Berufswahlmesse durchgeführt. Die Planungen lagen bei der Berufswahlkoordinatorin Frau Lüttig und einer Gruppe von Schülern und Schülerinnen der Oberstufe. Die Messe war auf drei Stunden angelegt und bot einen interessanten Einblick in die Berufswelt. Dabei waren neben den Universitäten Bielefeld, OWL, Holzminden und Münster verschiedene Schulen (z.B. Pflegeschule) vor Ort. Weiterhin waren Vertreter der Sparkasse Höxter, der AOK, der Polizei, der Bundeswehr, des Finanzamtes, der Wentus AG u.a. mit ihren Ständen in der Schule. Auch ehemalige Schüler und Schülerinnen waren gekommen, um ihre Studiengänge vorzustellen, u.a. eine Schülerin, die ein duales Studium bei Benteler in Paderborn absolviert, und die Firma "professionell" vertrat. Eingeladen zu dieser Berufswahlmesse waren die Schüler und Schülerinnen der Brede ab Klasse 10, die Schüler und Schülerinnen des Berufskollegs Brede, die Oberstufe des PLG (Städtisches Gymnasium Brakel) und alle Oberstufenschüler des gesamten Kreises Höxter. Die Resonanz auf unsere Berufemesse war außerordentlich positiv, so dass auch im Mai 2009 wieder eine solche Messe – allerdings mit noch deutlich vergrößertem Angebot - durchgeführt wurde.↑
Die gesamte Jahrgangsstufe fährt für zwei Tage zusammen mit den Tutoren, dem Oberstufenkoordinator und dem Stubo in ein Bildungshaus. Die Schüler und Schülerinnen verbringen alle Seminare und Workshops in diesen zwei Tagen in einer Gruppe zusammen mit ihrem Tutor, um immer einen festen Ansprechpartner für alle Fragen zu haben.
Die Schüler und Schülerinnen durchlaufen in einem festgelegten System innerhalb der zwei Tage alle ein gleiches Programm. Neben der Information durch den Oberstufenkoordinator über die Fächer- und Kurswahl führt die Sparkasse Höxter als Kooperationspartner der Brede ein Bewerbungstraining mit allen Schülern und Schülerinnen in Kleingruppen durch. Weiterhin bietet eine Wirtschaftspsychologin aus Meschede ein Seminar zum Thema Kommunikation an, in dem die Grundregeln von gelungener und misslungener Kommunikation geübt werden. Frau Urhahne vom Studienfonds OWL zeigt den Schülern und Schülerinnen Möglichkeiten der Studienfinanzierung über Stiftungen u.ä. auf. Auch die Tutoren tragen über zwei Arbeitsgemeinschaften zur Studien- und Berufsorientierung bei. Dabei wird für jeden Teilnehmer eine Mappe vorbereitet, die die Schüler und Schülerinnen im Verlauf der gesamten Oberstufe begleiten soll. Sie enthält im ersten Teil eine Fülle von Informationen und Links zu sämtlichen Bereichen der Studien- und Berufsorientierung sowie eine Übersicht aller an diesem Arbeitsfeld beteiligter Personen der Schule. Im zweiten Teil finden sich Lernplanungen, Selbst- und Fremdeinschätzungen sowie Anleitungsbögen zu Hochschulerkundigungen und Formulare für weitere Praktika. Der dritte Teil dient der Dokumentation. Die Schüler und Schülerinnen können hier für sich ihre bisherigen und geplanten Aktivitäten eintragen und finden auch die Vorlage für den Europass-Sprachenpass, der späteren Bewerbungen beigelegt werden kann. Da ein Drittel unserer Schüler ein bilinguales Abitur ablegen, ist dies für viele von besonderer Bedeutung. Am Ende der Mappe findet sich eine Übersicht über alle Bescheinigungen und Zertifikate, die bisher erworben wurden und dann chronologisch dort abgeheftet werden können. Die bisher genannten Seminare und Workshops sind in einen festen zeitlichen Rahmen eingefügt, an dem alle Schüler und Schülerinnen teilnehmen müssen. In einem offenen Forum am späten Nachmittag des ersten Tages haben die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit sich bei ehemaligen Schüler und Schülerinnen der Brede, die eigens dafür anreisen, über deren früheren LKs und derzeitigen beruflichen Wege zu erkundigen. Auch Frau Rutz von der Hochschule OWL steht für alle Fragen bzgl. des Studiums, der Studienabschlüsse etc. Rede und Antwort. Weiterhin sind Schüler und Schülerinnen vor Ort, die die Oberstufenakademie in Meschede, deren Mitglied die Brede seit zwei Jahren ist, präsentieren. Sie haben dort Bewerbungstrainings durchgeführt oder auch andere Seminare zu unterschiedlichen Themen (z.B. Fit für die Wirtschaft, Rhetorik etc.) besucht.↑
Die Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit ist ein seit langem fest verankertes Konzept an der Brede.
Herr Bennemann als Vertreter der Arbeitsagentur kommt seit Jahren monatlich an die Brede und führt Beratungsgespräche mit den Schülern und Schülerinnen. Für diese Gespräche findet jeweils eine Voranmeldung statt, so dass eine ausführliche Beratung gewährleistet werden kann.
Neben den regulären Sprechstunden kommt die Bundesagentur für Arbeit zu allen Elternsprechtagen und auch zu den Berufsinformationsmessen.
Für die Jahrgangstufe 12 bietet die Bundesagentur eine gesonderte zweistündige Informationsveranstaltung zu allen Fragen der Studien- und Berufswahl an. Dabei ist die Arbeitsagentur jeweils mit vier Vertretern vor Ort, um in Kleingruppen effektive Gespräche führen zu können.
In der Jahrgangstufe 13 findet nochmals ein Treffen der Schüler und Schülerinnen mit der Arbeitsagentur statt, in dem die Zugangsvoraussetzungen zu den Universitäten, die Berechnung des NC etc. besprochen werden.
Die Organisation dieser Treffen wird vom Stubo übernommen.↑
Die Schüler und Schülerinnen werden ca. ein Jahr vor Beginn des Praktikums erstmals genauer über das Praktikum informiert. Dazu werden alle Klassen besucht. Die Schüler und Schülerinnen werden ermuntert - auch über den refinanzierbaren Radius von ca. 25 km hinaus - interessante und attraktive Praktikumsplätze zu suchen.
Die Schüler und Schülerinnen sind zunächst aufgefordert, sich eigenständig um Praktikumsplätze zu bemühen. Bei Entscheidungsschwierigkeiten werden Einzelgespräche mit den Schüler und Schülerinnen geführt und gemeinsam nach Praktikumsplätzen gesucht.
Je nach fachspezifischen Besonderheiten werden die Lehrerinnen und Lehrer in den Akquiseprozess einbezogen. Dies ist vor allem im naturwissenschaftlichen Bereich der Fall (v.a. wenn in Labors an Universitäten ein Praktikum absolviert wird).
Bezüglich der Formalien wird das Praktikum bereits nach den Sommerferien vorbereitet. Hier geht es vor allem um die Suche nach geeigneten Plätzen, um die Refinanzierung der Fahrkarten, die Terminabsprachen für eventuell notwendige Gesundheitszeugnisse etc. Das Betriebspraktikum wird inhaltlich direkt vor den Weihnachtsferien mit den Schülern und Schülerinnen vorbereitet. Die Schüler und Schülerinnen bringen zu diesem Treffen bereits ihre Praktikumsmappen mit. Gemeinsam werden alle zentralen Inhalte der Mappe und die rechtlichen Regelungen zum Betriebspraktikum besprochen. Im Anschluss daran werden alle Schüler und Schülerinnen in berufsspezifische Sparten eingeteilt und die weitere Vorbereitung erfolgt berufsspartenspezifisch. Die Schüler und Schülerinnen stellen sich gegenseitig ihre Praktikaplätze vor und es wird gemeinsam ein Plakat gestaltet, das alle wesentlichen Erwartungen an den Beruf und den Praktikumsplatz enthält.
In der Nachbereitung des Praktikums werden genau diese Schülergruppen erneut zusammengesetzt und die Erwartungen werden mit der erlebten Realität eines jeden Schülers verglichen. Die Schüler und Schülerinnen sind aufgefordert, soviel Material wie möglich aus ihrem Praktikum mitzubringen. Dieses wird dann auf dem Plakat angebracht.
Je nach zeitlichen Gegebenheiten wird zum Schluss ein Gruppenpuzzle veranstaltet, so dass jeder Schüler auch nochmals die Erfahrungen der Praktikumsplätze der anderen Schüler hören kann. Dies wird aber nicht in jedem Jahrgang durchgeführt. Die Praktikumsnachbereitung endet mit einem Feedback im Plenum, das sehr offen gestaltet ist.
Die Schüler und Schülerinnen gestalten im Anschluss daran aus ihrer Vielfalt an Plakaten eine Ausstellung für die Schüler und Schülerinnen der Jahrgangstufe 10, damit diese sich bereits einen kleinen Einblick in die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten verschaffen können.
Während der gesamten Praktikumszeit stehen die Schüler und Schülerinnen mit ihrem jeweiligen Betreuungslehrer in Kontakt. Die Zuordnung der Betreuungslehrer erfolgt zentral und wird bereits vor den Weihnachtsferien bekannt gegeben. Somit wird den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit gegeben, den Kontakt auch zu Lehrerinnen und Lehrern aufzubauen, die ihnen aus dem Unterricht möglicherweise unbekannt sind. Die Lehrerinnen und Lehrer sehen in einem Aushang, welche Schüler und Schülerinnen wo ihr Praktikum absolvieren. So können die Lehrerinnen und Lehrer je nach persönlicher oder räumlicher Präferenz ihre Praktikanten "aussuchen". Während des Praktikums werden die Schüler und Schülerinnen ein bis zweimal von den Betreuern besucht. Bei Problemen wird selbstverständlich häufiger Kontakt aufgenommen. Die Kollegen versuchen - soweit es geht - während dieser Besuche auch die jeweiligen Betreuer der Praktikanten zu sprechen. Sofern sich der Praktikumsplatz nicht mehr in fahrbarer Nähe zum Schulort befindet, findet der Kontakt per Mail oder Telefon statt. Dies wird vermehrt genutzt, da viele Schüler und Schülerinnen bereits Praktikumsplätze suchen, die mehrere Hundert Kilometer von der Schule entfernt sind. Dies begründet sich auch durch die Randlage der Schule. Viele Arbeitsfelder, die von den Schülern angestrebt werden, finden sich nicht in den ländlichen Regionen Ostwestfalens. Und es ist auch ausdrückliches Ziel, der Schule den Schülern hier absolut freie Hand in der Wahl ihrer Praktikumsplätze zu gewähren.
Das Schülerbetriebspraktikum wird über eine feste Praktikumsmappe, die auf der Homepage der Brede im Servicebereich heruntergeladen werden kann, dokumentiert. Die Schüler und Schülerinnen haben die Wahl über eine PDF-Version oder eine normale Worddatei die Praktikumsmappe auszufüllen - letzteres für den Fall, dass die gesamte Mappe am Computer verfasst wird bzw. spezifische Besonderheiten des Praktikumsplatzes eine Veränderung der inhaltlichen Strukturen der Mappe erfordern.
Die Praktikumsmappe gibt feste inhaltliche Bearbeitungsbereiche und Wahlbereiche zur Bearbeitung vor. Die Schüler und Schülerinnen dürfen aus diesem engen System aber "ausbrechen", wenn die Besonderheit des Praktikumsplatzes dieses vorsieht oder sie das duale Praktikum durchführen.
Die betreuenden Lehrer erhalten von den Schüler und Schülerinnen innerhalb von 14 Tagen nach Beendigung des Praktikums die Praktikumsmappe zur Einsicht. Hier werden besonders gut geführte Praktikumsmappen beziehungsweise mit sehr viel zusätzlichem Material versehene Praktikumsmappen, die darauf schließen lassen, dass der Schüler sich sehr intensiv mit seinem Praktikum beschäftigt hat, dem Stubo gemeldet. Die Schüler und Schülerinnen erhalten dann einen gesonderten Vermerk auf dem Zeugnis zum Ende der Jahrgangstufe 11.↑
Das Duale Orientierungspraktikum ist im Schuljahr 07/08 erstmals durchgeführt worden. Seit dem Schuljahr 08/09 ist es fest im Schulprogramm verankert. Mit finanzieller Unterstützung der "Stiftung Partner für Schule" konnten in diesem Jahr sämtliche Fahrtkosten zu den jeweiligen Universitäten übernommen werden.
Das Angebot des dualen Orientierungspraktikums richtet sich vor allem an Schüler und Schülerinnen, die bereits zu Beginn der Oberstufe sicher sind, nach dem Abitur eine akademische Laufbahn anzustreben. Die erste Hälfte des Praktikums verbringen die Schüler und Schülerinnen dabei an den jeweiligen Universitäten, wo sie entweder im Sinne eines "studium generale" studieren oder sich bereits auf favorisierte Fakultäten spezialisieren. In der Vorbereitung stellen sich die Schüler und Schülerinnen bereits zwei Stundenpläne - auch mit Hilfe des Stubos - zusammen, damit sie an der Universtität direkt - nach der Einführung durch das Schülerbüro - einsteigen können. Zwei Stundenpläne deshalb, weil viele Veranstaltungen, die online im Vorlesungsverzeichnis stehen, doch nicht so in der Form stattfinden und weil dann auch für die Schüler und Schülerinnen eine gewisse Planungssicherheit für die Tage an der Universtität herrscht.
Die zweite Hälfte des dualen Praktikums hospitieren die Schüler und Schülerinnen in einem akademischen Beruf, der vorher wie ein regulärer Praktikumsplatz gesucht worden ist. Die jeweiligen Firmen erhalten spezielle Schreiben von der Schule, damit auch sie mit den Zielen und Inhalten des dualen Praktikums vertraut sind.
Die Dokumentation des Praktikums erfolgt nicht über die "klassische" Praktikumsmappe, sondern wird speziell für ihr jeweiliges Praktikum von den Schülern und Schülerinnen selbst zusammengestellt. Diese Praktikumsmappe zeugt jeweils von der großen Selbständigkeit der Schüler.
Die Vorbereitung erfolgt zusammen mit dem Stubo in regelmäßigen Treffen innerhalb des halben Jahres vor dem Praktikum. Die Nachbereitung umfasst neben der regulären Praktikumsnachbereitung ebenfalls gesonderte Treffen.
Weiterhin wird das Praktikum sowohl auf regionaler Presseebene sowie im Bredenbrief - der jährlich erscheinenden Schulzeitschrift - dokumentiert.
Ebenso wie bei den Betriebspraktika werden auch die dualen Orientierungspraktika von Lehrerinnen und Lehrern, die in der Jahrgangsstufe unterrichten, betreut. ↑
Das Gymnasium Brede bietet seinen Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit in der Qualifikationsphase der Oberstufe Hochschulinformationstage zu besuchen. Dabei kann jeder Schüler und Schülerin nach seinem Interesse die Hochschule und den Termin aussuchen. Er holt sich dazu eine Beurlaubung durch seinen jeweiligen Tutor ein.
Plakate und Informationen zu den Terminen und Hochschulen finden sich an den „Schwarzen Infobrettern“ auf den Oberstufenfluren.↑
Im Rahmen der individuellen Förderung in der Studien- und Berufsorientierung gibt es an Gymnasien seit einiger Zeit sogenannte Studien- und Berufswahlkoordinatoren (sog. „stubos“).
Am Gymnasium Brede hat diese Aufgabe Frau Lüttig übernommen.
Dafür hat hat das Gymnasium Brede seit dem 1.2.2008 ein Beratungszimmer eingerichtet. Das Beratungszimmer dient dabei der Studien- und Berufsberatung sowie der Bearbeitung aller organisatorischen Dinge für die verschiedenen Praktika (z.B. Sozialpraktikum, das Betriebspraktikum, das duale Orientierungspraktikum und weitere freiwillige Praktika).
Im Beratungszimmer können die Schülerinnen und Schüler sich zu Beratungsgesprächen bzgl. ihrer beruflichen Zukunft anmelden, Informationen zu Universitäten und Ausbildungsmöglichkeiten erhalten, Kompetenzchecks hinsichtlich ihrer beruflichen Eignung machen oder auch Prospekte zu Auslandaufenthalten und Sprachreisen erhalten. Weiterhin findet man dort Material für Bewerbungen für Praktika, Ausbildungsstellen etc.
Auch Anmeldungen für die Teilnahme am girls-day, an der Fahrt zur Berufemesse im HNF Paderborn oder für das Planspiel Börse etc. können dort vorgenommen werden.
Kurz: alles, was mit schulischer oder beruflicher Beratung in Verbindung steht, findet sich in diesem Beratungszimmer. ↑
Alle Schüler und Schülerinnen nehmen in den Jahrgangstufen 8 und 12 an den "Tagen der (religiösen) Orientierung" teil. Das Zusammensein mit den anderen Schülern und Schülerinnen ermöglicht Prozesse, für die im Schulalltag oft zu wenig Raum bleibt. Untereinander, aber auch mit Gesprächspartnern, die sich darauf eingestellt haben und dafür ausgebildet sind, können sie den Themen und Fragen, die sie z.T. auch selbst formulieren, nachgehen. Die Schüler und Schülerinnen werden dabei in ihrer gesamten Persönlichkeit über verschiedene Formen der Kommunikation und des Zusammenseins angesprochen. Die Schüler und Schülerinnen werden mit Formen der Meditation und anderen Möglichkeiten vertraut gemacht, um das eigene Ich und die Umwelt bewusst wahrzunehmen. In einer Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit sollen die jungen Menschen Geborgenheit erfahren und versuchen Selbständigkeit zu gewinnen und zu verwirklichen. In diesem Sinne sind diese Tage der (religiösen) Orientierung ein wichtiges Angebot und Element der Zukunfts- und Lebensplanung für die Schüler und Schülerinnen.↑