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DELF-Diplome verliehen

Fri, 03. July 2009

Parlez-vous français? 30 Schüler und Schülerinnen der Brede erwerben DELF-Sprachdiplom

Delf 2009 Gruppenfoto

Brakel (hei). Dass sie wesentlich mehr als nur ein paar Brocken Urlaubsfranzösisch beherrschen, haben ca. 30 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs und des Gymnasiums Brede mit Bestehen der europäischen DELF-Sprachprüfung unter Beweis gestellt. Das Französische Sprachdiplom DELF (Diplôme d’Etudes en Langue Française), vom französischen Schulministerium vergeben, wurde 1985 eingeführt. Diese zentral gestellte, standardisierte Prüfung richtet sich nach dem neuen, international anerkannten, europäischen Referenzrahmen für Sprachkompetenz und ist für den erfolgreichen Teilnehmer in mehr als 125 Ländern lebenslang gültig.

Die Ergebnisse der Brakeler Schülerinnen und Schüler sind mit durchschnittlich über 80 von 100 Punkten sehr gut. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie von ihrem Französischlehrer Martin Blumenthal und seinen Kolleginnen Anne Drewes, Ingrid Seemann und Hiltrud Niebecker einmal pro Woche in freiwilligen zusätzlichen Unterrichtsstunden mit viel Engagement auf die Prüfung im Januar dieses Jahres vorbereitet wurden.

Das Sprachdiplom bescheinigt Fähigkeiten in vier Bereichen: Hörverstehen, Leseverstehen, schriftlicher sowie mündlicher Ausdruck.

Insgesamt kann man die Prüfung in sechs unterschiedlichen Niveaus ablegen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich den Prüfungen der Niveaus A2 (niveau intermédiaire), B1 (niveau seuil) und B2 (niveau avancé) erfolgreich unterzogen. An manchen Universitäten, beispielsweise an der FU Berlin und an der Uni Göttingen, wird zur Aufnahme eines Französischstudiums der Nachweis des Niveau B1 gefordert. Das Niveau B2 bescheinigt schon eine große Autonomie im Umgang mit der französischen Sprache. Es entspricht etwa dem Niveau, das ein Schüler bei erfolgreicher Teilnahme am Leistungskurs Französisch oder eventuell mit einer guten Note im Grundkurs Französisch am Ende der 13. Klasse erreicht hat. Weiterhin gibt es noch zwei höhere Niveaus: C1 und C2, die einem Universitätsstandard entsprechen.

Für die Schüler gab es vielfältige Gründe sich diesen Prüfungsanforderungen zu stellen. Zum einen wollten sie Prüfungserfahrungen sammeln, zum anderen ihre Französisch-Kenntnisse von einem außerschulischen Gremium beurteilen lassen, um sich mit anderen Schülern besser und auch länderübergreifend vergleichen zu können. Die aktuellen und interessanten Texte, die sich an den gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Ereignissen in Frankreich orientieren, boten Anreiz dazu. Eine besonders wichtige Rolle spielte allerdings der Bewerbungsvorteil in Studium und Beruf. Gerade in der heutigen Zeit der Globalisierung werden Fremdsprachen als Schlüsselqualifikation für persönliche und berufliche Entfaltung gesehen. So gelten Zertifikate wie das DELF-Diplom in immer mehr Institutionen und Wirtschaftszweigen als qualifizierend. Besonders Französisch kommt in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht eine große Bedeutung zu, denn es ist die Amtssprache aller europäischen Institutionen. Außerdem ist die französische Sprache für die erfolgreichen Handelsbeziehungen zwischen Frankreich und Deutschland von enormer Wichtigkeit. Die meisten Schülerinnen und Schüler lernen allerdings vordergründig deshalb Französisch, damit sie mit vielen Millionen französischsprechenden Menschen innerhalb Europas und auf anderen Kontinenten kommunizieren können. Dies ist ihr Beitrag zu einem Verständnis für fremde Länder und Kulturen.

Der Schulleiter des Gymnasiums Dr. Friedhelm Molitor beglückwünschte die Schüler zu großartigen Leistungen. Diesen Glückwünschen schloss sich der Schulleiter des Berufskollegs Georg Moritz an und ermutigte die Schüler dazu, Französisch als Fremdsprache bis zum Abitur weiterzuführen.

Trierfahrt

Mon, 29. June 2009

Die Trierfahrt fand vom 22. bis zum 25. Juni 2009 mit den Lateinern des Jahrgangs 8 statt. Auf der Trierfahrt erlebten wir viel Erlebnisreiches und Interessantes. Was genau?! Lest einfach ;)
Für die Lateiner des 8. Jahrgangs ging es wie oben schon erwähnt vom 22. Juni bis zum 25. Juni nach Trier. Schreibfehler?! Nein ist es nicht, da die 8.er der erste G8 Jahrgang sind, wurde die Fahrt ein ganzes Jahr vorgelegt.
Nach der Besichtigung der Saarburg kamen wir um 17 Uhr an der Jugendherberge in Trier, welche direkt an der Mosel lag, an. Der Herbergsvater wie uns zuerst ein und erklärte uns zum Beispiel wie die Zimmer geöffnet wurden, weil die relativ moderne Jugendherberge Schlösser hatte, die nur mit Karten zu öffnen waren. Auch erklärte uns der Herbergsvater, dass direkt nach dem Eingang ein Beo, ein sprechender Vogel, in seinem Käfig stand und gerne die in der Jugendherberge anwesenden Leute mit Sprüchen oder Worten beleidigt.
Nachdem alles erklärt worden war, wurden wir auf unsere Zimmer, die alle einen gesonderten Raum mit Dusche, Toilette und Waschbecken hatten, gelassen. Diese waren sehr großzügig und schön eingerichtet, nur der Blick auf dem Fenster gefiel nicht Allen.
Als die Zimmer begutachtet worden waren, gab es mit einer Verspätung von 1 Stunde gegrilltes Abendessen von Herrn Gockeln. Danach wurden die Schüler in zwei Gruppen aufgeteilt und es wurde ein ca. 30 Minuten langer Film über Trier gezeigt und danach war es 10 Uhr und Nachtruhe, die der Großteil nicht einhielt ;).
Am nächsten Tag waren beim Frühstück, das es schon um halb 8 gab, alle sehr müde, was aber der Kaffee beseitige. Um 20 vor zehn gingen wir alle geschlossen in die Stadt, um eine Führung mitzumachen, die zuerst zum Amphitheater, was mit dem römischen Kolosseum zu vergleichen ist, dann zur Palastaula, dem 30 Meter hohen Empfangsraum des Kaiser Konstantin, und danach durch den Trierer Dom zur Porta Nigra, dem Wahrzeichen Triers. Dort wurden wir zu der Erkundung der Stadt auf eigene Faust bis um spätestens halb 6 entlassen. Die meisten fanden sich gleich bei der ersten Station wieder. Mc Donalds! Nach dieser Erkundung fanden sich alle um halb 6 wieder in der Jugendherge wieder, um das Abendessen zu sich zu nehmen. Diesmal war es nicht Gegrilltes oder Fast Food, sondern Reis mit Frikadelle. Am Abend bekamen wir dann noch eine Erlebnisführung. Diejenigen, die vorher noch nicht in der Porta Nigra waren, bekamen dort eine Erlebnisführung mit einem Zenturio! Der Rest, der noch schon bei der Porta Nigra war, bekam eine Führung durch die Kaiserthermen mit einem anderen römischen Vertrauten des Kaisers. Nach der Führung marschierten die Gruppe Kaiserthermen zur Porta Nigra um die andere Gruppe abzuholen. Nachdem dies geschehen war, gingen alle zusammen zur Jugendherge zurück und hielten die Nachtruhe auch diese Nacht bis aufs Größte nicht ein :D.
Nun war der nächste Morgen und somit auch der Tag des Abschieds von Trier gekommen. Nach dem Frühstück packten alle ihre Sachen, sodass sie um 9 Uhr pünktlich im Bus lagen, dass die Fahrt nach Plan weitergehen konnte. Auf dem Weg nach Brakel, besichtigten wir zuerst in Nennig, einem Ort kurz vor Luxemburg, eine Villa, mit einem riesigen originalen römischen Mosaik und noch die Villa Borg, eine 1:1 Nachbauung einer römischen Villa.
Während der Fahrt machten wir an der Raststätte Pfefferhöge einen Halt bei McDonalds und einige interessierten sich hier gar nicht so sehr für das Fastfood von McDonalds sondern eher für den gelben 12- Zylinder namens Lamborghini vor dem McDonalds. Nach dem 45 Minuten langen Aufenthalt auf der Rasttätte ging es auf Umwegen wieder zurück auf die Autobahn, die nach Brakel, das wir um 20.05 Uhr erreichten, führte.
Die Trierfahrt war Alles in Allem eine gute und sehr gelungene Fahrt, das war auch den meisten durch SchülerVZ Notizen, etc. und durch längeres Sprechen in der Schule anzumerken.

Falls jemand noch Fotos davon sehen will, die werden nachgeliefert.

Mit der Vogelkartierung zum Landessieg

Wed, 10. June 2009

„Schüler experimentieren“: Jungforscher David Singer wieder erstklassig

Mit seinem Projekt „Vogelkartierung Hoppengrund" ist der Brakeler Nachwuchsforscher David Singer zu ganz außergewöhnlichen Jungforscher-Ehren gekommen. Im Landeswettbewerb „Schüler experimentieren" erreichte der Neuntklässler des Brakeler Gymnasiums Brede in Bochum die höchste Auszeichnung, die in diesem Wettbewerb überhaupt zu vergeben ist: den 1. Platz im Fachbereich „Biologie". Aber damit nicht genug: David erhielt außerdem einen „2. Sonderpreis Umwelt".

„Damit war für mich für dieses Jahr der Wettbewerb beendet, da es im Bereich Schüler experimentieren keinen Bundeswettbewerb gibt", erläutert David Singer, der mit seinem viel beachteten Langzeitprojekt seit Oktober 2007 den Vogelbestand eines 20 Hektar großen Gebietes in seiner nahen Wohnumgebung, dem „Hoppengrund", erfasst: „Dabei geht es mir hauptsächlich um die Brutvogelarten und ihre Reviere, aber auch um Gastvögel. Für die Erfassung führe ich einmal wöchentlich bei Sonnenaufgang eine Begehung des Gebietes durch." Dabei trägt er alle Vogelarten, die er gesehen oder gehört hat, in eine Karte ein. David weiter: „Später werte ich diese Eintragungen mit einem speziellen Computerprogramm aus. So kann ich die Reviere der Brutvögel ermitteln sowie das Vorkommen von Gastvögeln festhalten." Insgesamt 23 Brutvogelarten hat David in diesem Revier übrigens festgestellt.

Im November 2008 fasste David Singer dann den Entschluss, sich mit seiner Arbeit beim Wettbewerb „Schüler experimentieren", der Vorstufe von „Jugend forscht", zu beteiligen. Im vergangenen Februar setzte er sich im Rahmen des Regionalwettbewerbs in Paderborn gegen die forschenden Mitbewerber durch und qualifizierte sich mit einem 1. Platz im Fachbereich Biologie für den Landeswettbewerb im Unternehmen RWE in Bochum. Dort beteiligten sich Gruppen und Einzelpersonen aus ganz NRW, die ihre Projekte aus den Bereichen Physik, Chemie, Technik, Mathe/Informatik, Biologie, Arbeitswelt sowie Geo- und Raumwissenschaften vorstellten.

Auch hier beeindruckte er die Juroren mit seiner Arbeit nachhaltig und setze sich an die Spitze des Teilnehmerfeldes. In besonders lebhafter Erinnerung ist David dabei die Feierstunde geblieben: „Eine Radio-Reporterin stellte den vier für die Bühnenpräsentation ausgewählten Einzelpersonen und Gruppen einige Fragen zu ihren Projekten. Das machte sie sehr ansprechend, sodass es leicht fiel, vor einem recht großen Publikum frei von seinem Projekt zu erzählen."

Aufmerksam lauschte das Publikum dabei den Erkenntnissen, die David durch seine Arbeit gewonnen hat. So mahnte er insbesondere eine Vielfalt an Gehölzstrukturen an, die ihm in einer eher ausgeräumten Kulturlandschaft sehr wichtig erscheinen: „Hier haben sich die Vögel konzentriert, während es auf den Wiesen meist nur eine Vogelart gab." Am Ende seiner Präsentation konnte David den Zuhörern noch einen ganz alltagspraktischen Vorschlag mit auf den Nachhauseweg geben: „In gut gepflegten Gärten fühlen sich die Vögel einfach nicht heimisch, weil sie keine Verstecke finden - und auch keine Nahrung."

Rückblickend zieht David ein sehr positives Fazit seiner Teilnahme: „Der Wettbewerb hat sicherlich viel Zeit und Energie gekostet, doch gerade die Tage in Paderborn und Bochum waren sehr erlebnisreich - und ich werde sie wohl nicht so schnell vergessen." Jedem, der ein wenig Forscherdrang in sich verspürt, könne er die Teilnahme an „Jugend forscht" nur empfehlen: „Es macht Spaß, anderen Leuten von seinem Projekt zu berichten und sie vielleicht auch dafür zu interessieren und zu begeistern."

Text und Fotos: Kai Hasenbein

Schach-AG

Wed, 06. May 2009

Das bekannnteste Brettspiel der Welt wird auch an der Brede gespielt

Die Schach-AG wurde Anfang des Halbjahres von Frau Kluge gegründet, die selbst in einem Schachverein aktiv ist, reglmäßig an Tunieren teilnimmt und auch schon an anderen Schulen ähnliche AGs leitet.  Die AG findet Dienstags in der 7. und 8. Stunde im Raum A215 statt und besteht zur Zeit aus acht Mitgliedern. Teilnehmen können Schüler und Schülerinnen der Jahrgänge 5 bis 7, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Um das komplexe Spiel zu lernen, haben die Schüler Lehrbücher, können sich an einer Magnettafel über bestimmte Spielzüge beraten oder einfach ein ganzes Spiel spielen.
Wer also auch nach Unterrichtsschluss noch Lust auf Denksport hat, wird in der Schach-AG sicherlich Spaß haben.

Der Hochbegabung auf der Spur - Motivation pur?!

Wed, 29. April 2009

Seminar vom 8. bis 9. Mai 2009 auf der Hegge

Sehr geehrte Eltern,

in Kooperation mit dem Gymnasium Brede in Brakel und Fundian Begabungs-Förderung e.V. in Paderborn laden wir Sie und Ihre Kinder zum Seminar "Der Hochbegabung auf der Spur - Motivation pur?!" vom 8. bis 9. Mai 2009 auf der Hegge herzlich ein.

Hochbegabung ist nicht nur Gabe, sondern auch Aufgabe. Das erleben Sie als Eltern immer wieder aufs Neue. Die auftretenden Fragen und Probleme prägen den Familien- und Schulalltag. Sie fordern heraus und verunsichern im elterlichen Bestreben, dem Kind mit seinen Begabungen gerecht zu werden und eine optimale Förderung zu ermöglichen.

Wir wissen heute, dass wir einem hoch begabten Kind erst gerecht werden, wenn wir uns seiner Persönlichkeitsentwicklung annehmen. Woran liegt es, dass einige besonders begabte Schülerinnen und Schüler ihre Ziele erreichen und Erfolge finden, andere aber nicht? Wie kann man eine Hochbegabung erkennen und verstehen? Welche Wege sind zu gehen, wenn sich nicht "Hochleistung", sondern "Minderleistung" einstellen? Welche Rolle spielt die Motivation?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir an unserem Wochenende nachgehen. Dabei richten wir uns besonders an Eltern von Kindern in der Unter- und Mittelstufe. Im Gespräch mit den Referierenden sollen Ihre Alltagserfahrungen aufgegriffen und im gemeinsamen Austausch vertieft werden. Ziel des Seminars ist es, Sie in der Förderung Ihrer Kinder zu bestärken und zu motivieren. Darüber hinaus soll mit den anwesenden Lehrerinnen die Vernetzung von Schule und Elternhaus thematisiert werden.

Weitere Informationen, sowie das Anmeldeschreiben zum Hegge Wochenende finden Sie in der Infobroschüre und dem Programmüberblick.
Zusätzlich wird noch der Anmeldebogen für Fundian benötigt.