Konzert des Gymnasiums Brede - Highlights der Filmmusik

Die Gesamtleistung zählt, der Zusammenhalt hat es möglich gemacht


Brakel (nga.) "Dieser Abend hat mir die Sprache verschlagen" - so hieß es aus dem Mund von Barbara Vielhaber, Projektleiterin der diesjährigen Aufführung "Highlights der Filmmusik - Hören und Sehen" am Ende der zweiten, ausverkauften Aufführung des Projekts in der frisch renovierten Aula der Brede. Ein Schulorchester, ein Musikkurs des Jahrgangs 11, viele Helfer und eben diese motivierte Musiklehrerin waren nötig, um einen so grandiosen Erfolg einer Schulaufführung feiern zu können. "Die Kombination von Musik, Film und Schauspiel, das ist noch nie da gewesen", ließen viele begeisterte Zuschauer und -Hörer verlauten.

Eine Idee wird in den Raum gestellt: Filmmusik. Ein riesiges Projekt, mal ganz anders als das großartige "Phantom der Oper" des Vorjahres, etwas Modernes - etwas weit umfassendes, wie sich sehr bald für den Musikkurs des Jahrgangs 11 der Brede herausstellte, der von Musiklehrerin Barbara Vielhaber mit der Planung, Umsetzung und Ausführung eine große Aufgabe erhalten hatte.
Es wurden Themenblöcke und Filmmusik ausgewählt, Filmausschnitte erstellt, mit dem Orchester geprobt und Noten geschrieben, Kostüme und Maske geplant, Ton- und Videotechnik aus Berlin engagiert.
Heraus kam ein unglaubliches Projekt, was es in dieser Form noch nie gegeben hat: Etwa 60 Schüler von Klasse fünf bis zwölf, Lehrer und Ehemalige stellten am vergangenen Wochenende ein Programm zur Schau mit verschiedenen Inhalten, Musikrichtungen und Intentionen. Vom Bereich der Westernmusik zu "Science fiction" und "Action" bis zu romantischen Liebesschnulzen und "Walt Disney" - Filmen war alles vertreten.
Auch der Bereich der Kriegsfilme war, zwar unter Bedenken, nicht ausgespart worden. Hier vermittelten Maximilian Krome mit der Klarinette und dem Song "Gabriels Lied" aus dem Film "The mission", Lehrerin Sabine Teichert mit "Solvejg´s Lied" und das Schulorchester mit dem Hauptthema aus dem Film "Schindlers Liste" ein Gefühl der Erschütterung und Nachdenklichkeit über die im Film gezeigten Ereignisse.
Die Hauptstütze der Veranstaltung stellte das ca. 35-köpfige Schulorchester dar, das mit verschiedenen Stücken des Gesamtorchesters wie "Winnetou", das von Sören Ziems auf der Mundharmonika den richtigen Schliff erhielt, "Jurassic Parc" und "James Bond", in denen die Blechbläser und Saxophone brillierten oder dem eindrucksvollen "Everything I do" aus dem Film "Robin Hood" die Zuschauer mitriss.
Für Abwechslung sorgten die Gesangssolisten Carolin Pecher, Serena Küllmer, Sophia Scholz, Merlin Pape, Sabine Teichert, Martin Blumenthal und Hans-Bernd Hake, die mit Begleitung von Ute Wethmar, Maximilian Krome, Verena Lichtenberg, Julian Pecher, Lukas Finkam (alle Klarinette), den Flötistinnen Caroline Müller und Inga Drews, Philip Warneke auf dem Cello, Felix Dierkes und Jamin Benassouz am Schlagzeug und Keyboarder Lars Nigriny ihre Solostücke aus den Bereichen "Liebe", "Action" und vor allem "Walt Disney" gekonnt darboten.
Überraschend selbst für Orchester und Frau Vielhaber kam die Darbietung des Themas aus dem Actionfilm "Mission Impossible II": In Eigenarbeit hatten Philip Warneke, Maximilian Krome (beide E-Gitarre), Felix Dierkes (E-Bass, Schlagzeug) und Jamin Benassouz (Schlagzeug) den Song in ihrer Version gekonnt auf die Bühne gebracht.
Für Ummalung des Projekts sorgte der Musikkurs, der vielfältige Aufgaben im szenischen Bereich, Moderation, bei der Verena Wintermeyer und Dominik Mönnekes glänzten, in Garderobe und Maske, Karten- und Getränkeverkauf und allem voran in Planung und Organisation übernommen hatte.
So entstand eine Gesamtleistung von Orchester, Musikkurs, Solisten, Ton-, Video- und Lichttechnik in Zusammenarbeit mit Frau Vielhaber, das so dargeboten noch nie gewesen ist und wohl kaum in solch einer Ausarbeitung wieder sein wird. Begeisterte Mitwirkende und vor allem begeisterte Besucher der Aufführungen waren Lohn und Preis der Aufführung.