"Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten" (Lev 19,34)



Dem aufmerksamen Beobachter wird nicht entgangen sein, dass seit geraumer Zeit am Bredengebäude mehrere großflächige Fahnen herabhängen, auf denen für Freundschaft und Solidarität zwischen Einheimischen und Ausländern geworben wird. Diese Aktion des BDKJ gegen Fremdenhass wird auch vom Gymnasium Brede unterstützt.

Wie schon in den vergangenen Jahren gedachten SchülerInnen und LehrerInnen der Befreiung des Lagers Auschwitz am 27. Januar 1945. Der Gedenktag wurde auf unterschiedliche Art und Weise begangen. Geschichtsgrundkurse der Jahrgangsstufe 12 und 13 besuchten die Wewelsburg und lernten dort vor Ort, wie brutal ein totalitäres System mit Menschen umgehen kann. In unmittelbarer Nähe der Burg, die eine SS-Kultstätte werden sollte, befand sich das KZ Niederhagen, in dem hunderte von Menschen geschunden, gepeinigt und getötet wurden. Andere SchülerInnen gedachten in einem Gottesdienst in der Bredenkirche der Opfer des Nationalsozialismus. Mit allen Veranstaltungen wurde ein deutliches Zeichen gegen dumpfen Nationalismus und Gewalt gegen Fremde gesetzt (Heinrich Peters).