
Organisator des Wettbewerbs, an dem bundesweit mehr als 400.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen, ist der Verein "Mathematikwettbewerb Känguru" mit Sitz am Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin. Das Gymnasium Brede nahm in diesem Jahr zum dritten Mal teil. "Es geht auch ein wenig darum, den Schülern die Angst vor der Mathematik zu nehmen, denn der Wettbewerb ist nicht auf Leistungsdruck aufgebaut", so Volker Karweg, Mathematik-, Pädagogik-, und Musiklehrer am Gymnasium.
Insgesamt mussten 30 Aufgaben gelöst werden, die von ihrer Schwierigkeit her klassenstufengerecht eingeteilt worden sind. Bei jeder Aufgabe waren fünf mögliche Lösungen vorgegeben. Die Arbeiten wurden dann nach Berlin geschickt und sollen im Mai ausgewertet sein.
Eine Urkunde wird jeder Teilnehmer bekommen, ab einer bestimmten Punktzahl gibt es darüber hinaus auch noch Sachpreise. Des Weiteren ist ein Sonderpreis für den weitesten "Känguru-Sprung" ausgeschrieben, welchen der Schüler erhalten wird, der die meisten Aufgaben in Folge richtig gelöst hat.
Einen ganz besonderen Erfolg konnten zwei Schüler des Gymnasiums allerdings schon vorab einfahren. Andreas Krüger aus der Jahrgangstufe 12 und Jonas Volmer aus der Klasse 6a nahmen am 4. März an der dritten Runde der Mathematik-Olympiade, dem Landeswettbewerb Mathematik, in Velbert teil, wo Andreas Krüger den 3. Platz gewann. Die Mathematik-Olympiade ist schon eine sehr elitäre Veranstaltung. Wenn man da bis in die dritte Runde kommt, ist das schon eine großartige Sache, freute sich Volker Karweg über den Erfolg der beiden.
Andreas Krüger sieht an seinem gutem Abschneiden allerdings nichts besonderes. "Ich habe seit der Grundschulzeit Spaß an der Mathematik, daher fällt mir die Beschäftigung damit nicht schwer", sagte Krüger und hat gleich weitere Ziele im Hinterkopf: Nach meinem Abschluss werde ich Informatik studieren.